Raufußbussard vs. Mäusebussard

Der Raufußbussard ist eine Greifvogelart, die nur in den Herbst- und Wintermonaten in Mitteleuropa anzutreffen ist, denn es handelt sich bei dieser Art um einen Zugvogel, der bei uns überwintert und nicht wie viele andere  Zugvögel z. B. nach Afrika zieht. Es handelt sich bei dieser Art um eine hochnordische Greifvogelart, die z. B. in Teilen Norwegens, […]

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Falkner lassen ihre Vögel hungern….

Immer wieder wird davon berichtet, dass Greifvögel im Rahmen von Flugshows oder der Beizjagd hungern gelassen werden. Dabei wird unterstellt, dass der ausgezehrte Vogel nur zum Falkner zurück käme, weil diese ihm das ersehnte Futter anbietet. Dabei stammen diese oder ähnliche Behauptungen meist von Menschen, die noch keinen persönlichen und praktischen Einblick in die Falknerei […]

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10 Jahre Greifvogelhilfe Rheinland

Wie die Zeit vergeht: Nun ist es schon zehn Jahre her, dass die Greifvogelhilfe Rheinland ins Leben gerufen wurde. Alles begann in Mönchengladbach. Zwar wurden schon einige Jahre zuvor Greifvögel und Eulen versorgt, nur mussten diese zur Genesung an andere Stationen weiter geleitet werden, da keine Flugvolieren vorhanden waren. Jedoch gestaltete sich dies leider nicht […]

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Der Greifvogel Sperber

Auch Sperber sind teilweise Zugvögel. Die meisten bleiben als Standvögel bei uns, aber gerade im Herbst bis in den Winter hinein, kommt es zu einer erhöhten Zugaktivität. Ab November bekommen wir alle paar Tage Meldungen von Sperbersichtungen oder Unfällen bekommen, gleiches wiederholt sich im Frühjahr. Unter anderem bekamen wir einen Sperberfund im November gemeldet, der […]

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Internationale Beratung der Greifvogelhilfe

Wir bekommen jedes Jahr mehrere Anrufe und Hilferufe aus dem Ausland. Meistens handelt es ich um Deutsche, die dort leben oder Urlaub machen. Wir möchten euch etwas teilhaben lassen, aus welchen Ländern welche Hilferufe kamen und um welche Vogelarten es sich dabei handelte:   25.09.2019 Bekamen wir einen Anruf aus Frankreich (Carmague), eine Eule hat […]

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Der Zwerg unter den Eulen – Die Zwergohreule (Otus scops)

Zwergohreulen gehören zur zweitkleinsten Eulenart Europas und sie bringen gerade mal ein Gewicht von 80 bis 100g auf die Waage. Sie sind in etwa so groß wie eine ausgewachsene Amsel. Zwergohreulen kann man durch ihren unverwechselbaren Ruf sicher bestimmen. Besonders zum Einbruch der Dämmerung oder in den Morgenstunden kann man sie mit monotonen lautem Ruf […]

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Gewölle

Gewölle sind sogenannte „Speiballen“, die aus unverdauten Resten der Beutetiere bestehen. Typischerweise kennt man sie von Greifvögeln und Eulen, die ca. 8 bis 17 Stunden nach einer Mahlzeit wieder als ein solches hervor gewürgt werden. Grundlegend untersucht man zunächst, ob in Eulengewöllen noch Knochen-, Feder-, Krallen- und Chitinpanzerreste vorhanden sind. Greifvogelgewölle zeigen nur einen geringen […]

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Steinkauzschutzstation im Kreis Viersen

Unsere Auffangstation liegt im Kreis Viersen und hier gibt es erfreulicherweise noch einen recht stabilen Steinkauzbestand. Gleiches trifft auch für den Kreis Heinsberg zu. Das Positive ist, dass die größten Steinkauzpopulationen sich tatsächlich bei uns in Nordrhein-Westfalen befinden. Wir freuen uns daher sehr, dass wir jedes Jahr dieser Eulenart in unserer Station helfen können, denn […]

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Auswilderung mittels Wildflugmethode

Die Wildflugmethode ist keine Erfindung von uns, sondern eine altbekannte Methode aus der Falknerei, um junge Greifvögel optimal zu trainieren. Falkner kennen die Methode, doch einigen Menschen ist diese völlig unbekannt. Was ist überhaupt mit der sogenannten Wildflugmethode gemeint? Hier meint man die Freilassung von Greifvogel- und Eulenjungtieren mit unterstützender Fütterung über einige Wochen hinweg. […]

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Wildwiese und Auffangstation – die Liebe zum Detail

Bei unserer Pflegestation handelt es sich ursprünglich um ein verwildertes Privatgrundstück, welches jahrelang der Natur überlassen wurde. Zum  besseren Verständnis, unsere Auffangstation ist von Mönchengladbach in den Kreis Viersen umgezogen. Brombeeren, Efeu und Brennesseln dominierten dabei das Gesamtbild des Grundstückes. Davon gab es aber so viel, so dass ein radikales Entfernen von Nöten wurde, um […]

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