Presse

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06. Januar 2016
 .
| 00.00 Uhr

Mönchengladbach

Mann wird von Eule attackiert

Rheinische Post

 .
| 09.55 Uhr

Mönchengladbach

 

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Das Thema Greifvögel ist, wie viele andere Themen auch, sehr komplex. Das führte in der Vergangenheit schon mehrfach dazu, dass in Veröffentlichungen seitens der Presse fehlerhaft berichtet wurde.

Dies zu verhindern ist uns leider nicht immer möglich.

Besonders fatal war die Berichterstattung in der RP-online für Nettetal unter dem Titel: „Mörder von Greifvögeln“.

Ausgerechnet der Pressesprecher des NABU Krefeld, der wissen müsste, dass das Thema illegale Greifvogelverfolgung ein sensibles ist, sollte genügend Erfahrung haben, um zu wissen wie man berichtet. Insbesondere inhaltlich.

Ohne mit mir Rücksprache genommen zu haben, wird in dem Artikel zum Beispiel erklärt, dass ich dem Komitee gegen den Vogelmord e.V. angehöre. Das entspricht nicht den Tatsachen, Woher der Autor des Artikels diese Information hat, wird sein Geheimnis bleiben.

Tatsache ist, dass ich keinem Verein angehöre und auch in der Vergangenheit nicht angehörte.

Der Name des Referenten Hintzmann wurde auch durchgängig falsch geschrieben.

In dem Artikel wurden beispielsweise Tätergruppen erwähnt und zwar mit Berufung auf tatsächliche Fakten, Fälle bei denen Täter direkt beim Fang oder Töten von Greifvögeln überführt wurden, also auf frischer Tat ertappt wurden.

Leider kann durch die Berichterstattung in dem Artikel der Eindruck entstehen, dass Falkner zu der größeren Tätergruppe gehören. Das wurde zu keinem Zeitpunkt während meines Vortrages so dargestellt oder auch nur erwähnt und ist schlichtweg falsch.

Da derartige Presseberichte für unsere Arbeit destruktiv sind, wir von unserer Seite aber keinen Einfluss auf Berichterstattung haben und vor allem nicht immer über eine Veröffentlichung informiert werden, sind wir für eine direkte Kontaktaufnahme mit uns dankbar, wenn es einen missverständlichen Artikel geben sollte, damit wir direkt und vor allem zeitnah reagieren können, um nötigenfalls eine Gegendarstellung durchsetzen zu können.

Da bei uns auch regelmäßig verletzte Fundtiere von Falknern und Jägern eingeliefert werden, möchten wir diese bisherige, gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit nicht durch unsachgemäße, inhaltlich falsche Veröffentlichungen gefährdet sehen.

Für Presseanfragen, die mit uns im üblichen Rahmen abgestimmt werden, stehen wir selbstverständlich gerne zur Verfügung. Freilassungen der Tiere werden allerdings nicht im Beisein der Presse durchgeführt, da dem Tier kein unnötiger Stress zugemutet werden kann.